Krieg ist Frieden, Propaganda

Interessante Fakten – Teil 1

Wenn man die Berichterstattung außen vor läßt um sich ein Bild von unserer Realität macht und sich nur Fakten anschaut, dann wird man einen Unterschied erkennen zwischen dem was dem Nachrichtenkonsumenten verkauft wird und dem wie die Welt wirklich ist.

Vor kurzem wurde in der internationalen Presse vermeldet, daß China dabei ist, seinen ersten Flugzeugträger fertigzustellen. Das interessanteste in dem Artikel ist weniger der Plan der Chinesen, als die Auflistung der Staaten, die Flugzeugträger besitzen und deren Anzahl.

Hier die Auflistung:

  • USA: 11
  • Italien: 2
  • Spanien: 1-2 (lt. Wikipedia 2, BBC 1)
  • Russland: 1
  • Frankreich: 1
  • Indien: 1
  • Thailand: 1
  • Brasilien: 1
  • Großbritannien:1

Es sollte auffallen, daß die USA überproportional viele Flugzeugträger besitzt. Generell fraglich ist der Sinn und Zweck von Flugzeugträgern hinsichtlich der Landesverteidigung. Sicherlich haben die USA durch die Atlantik- und Pazifikküste zwei große Flanken, die sie schützen wollen, aber dafür würden wohl halb so viele Flugzeugträger reichen. Von daher ist die Anzahl der Flugzeugträger ein klarer Hinweis auf das globale Weltmachtsstreben der USA. Flugzeugträger werden dazu benutzt überall auf der Welt eine militärische Präsenz zu erzeugen.

Der Bundesregierung möchte ich an dieser Stelle dazu gratulieren mit den größten Kriegstreibern unter einer Decke zu stecken.

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Naher Osten, Propaganda

Israelische Mythen – Teil 1: Demokratie

„Vee are zee only demokracy in ze middel east“ Random Israeli

Wirklich? Im Libanon wird gewählt, auch in der Türkei wird gewählt. Anscheinend wird sogar in Afghanistan und in dem Irak gewählt. Und auch im Iran wird gewählt; wir erinnern uns daran als die Zeitungen voll von der iranischen Wahl waren und weniger zögerlich mit der Kritik gegenüber den Machthabern umgegangen wurde als jetzt hinsichtlich Ägypten.

Nicht nur ist die oben genannte Aussage falsch, sie täuscht auch vor, daß Israel Interesse an einer Demokratisierung des nahen Ostens hätte, was es aber augenscheinlich nicht hat – siehe Link.

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Naher Osten

Zur Lage der (ägyptischen) Nation

Wenn man Nachrichten hört, dann kann man dieses leidige „XYZ kritisiert ABC scharf“ schon gar nicht mehr hören. Wenn man aber diese nichtssagende, da konsequenzlose Phrase in Zeiten des Wechsels aus den Mündern der Entscheidungsträgern erwartet, so sucht man sie vergebens. Wo ist die scharfe Kritik Obamas an Hosny Mubarak? Es ist mittlerweile ein Naturgesetz, daß Merkel ebenfalls treu das Vorgehen des senilen Despoten scharf kritisieren würde, wenn das Herrchen Barack vorausgeht.

Vermissen tut man auch die innere Einsicht in den deutschen Medien, daß „die da unten“ (anderes Wort für Muslime, hat noch mehr vom Untermenschen) doch Demokratie wollen – bloß, daß wir ihre Unterdrücker unterstützen. Auch eine Art historische Aufarbeitung fehlt, schließlich geht es hier um 30 Jahre Diktatur und seinen Schrecken – wie beispielsweise Androhung von Vergewaltigungen bei weiblichen Aktivisten – und daß man da nie Druck gemacht hat, aber bei einer nicht ganz reibungslosen Wahl im Iran gleich aufschreit. Man beachte da auch den Unterschied. Man hat den letzten 30 Jahren verschiedene iranische Staatsoberhäupter gesehen, aber Mubarak ist noch ein und derselbe. Sogar die Haarfarbe ist geblieben.

Statt sinnlosem Gelaber könnte die deutsche Regierung die Ägypter unterstützen und zwar indem sie den Ägyptern einen Dial-up Zugang zum Internet verschafft, um die dortige Kommunikationssperre aufzuheben, so wie es ein französischer Telekommunikationsanbieter vormacht. Dies und mehr Druck (sowie amerikanische Black Ops) würden das Regime aushebeln, aber man kann darauf wetten, daß da nichts kommen wird.

Wer kann gegenüber China, dem Iran und Russland den Mangel an Menschenrechte kritisieren und dann kneifen, wenn man die Chance hat eine Diktatur zu stürzen? Es muß Schluß sein mit der Heuchlerei und dem Opportunismus. Bereits 1939 hat der damalige US-Präsident F. D. Roosevelt mit seinem Zitat „Somoza may be a son of a bitch, but he’s our son of a bitch“ leider eine Richtlinie der amerikanischen Außenpolitik vorgegeben, an der sich bis heute nichts geändert hat. Man unterstützt Despoten mit denen man Geschäfte machen kann. Daß das verwerflich ist, muß man nicht weiter erläutern.

Ach, und angesichts solcher Fehlschläge ist Merkel nur beim AC Mailand ein würdiger Vertreter Deutschlands.

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Big Brother, Web

WTF? LOL!

Es waren einmal CDU-Politiker. Diese lebten isoliert von der Menschheit in Sphären, die insbesondere aus Zusammenkünften bestanden wo der Eindruck entstehen sollte es würde gearbeitet und daß dies mit großem Hintergrundwissen geschehe. Die Sphären sorgten auch dafür, daß sie nichts mit der Allgemeinheit zu tun hatten und ihre Zustimmung bei der Bevölkerung zunehmend sank. Um ihre Existenz in den Sphären zu sichern, mußten sie der Bevölkerung Angst einjagen und sich als Schützer ihrer Freiheit darstellen, auch wenn sie das genaue Gegenteil taten.

Ein Bericht aus so einer Sphäre schaffte es im Jahre des Herrn 2010 im Monat November an die Öffentlichkeit. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer forderte ein Verbot von Nicknames im Internet. Die Undurchlässigkeit der Sphären wird besonders daran deutlich, daß besagter Politiker seiner Zeit Vorsitzender der Enquete-Kommission des Bundestages zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft war und damit eigentlich von seinem Ressort Ahnung gehabt haben sollte.

Dazu passend der Vorschlag für die Saalwette der im im darauffolgenden Monat Dezember stattfindenden „Wetten, daß ..?“ Sendung in Düsseldorf: Wetten, daß es nicht gelingt, 10 CDU Mitglieder auf die Bühne zu bringen die erklären können was LOL, ROFL und WTF bedeuten und gleichzeitig im Internet stets ihren Klarnamen benutzen?

Ebenfalls aus dem Wunderland entspringt die letzte Meldung, daß der Abmahnwahn mit einer weiteren furiosen Welle um sich schlägt. Die Meldung, daß facebook Nutzer abgemahnt werden sollen die Zeichentrickfiguren als Profilphoto genommen haben, macht die Runde.

Photo des Reichstagsbrandes

Der fingierte Reichstagsbrand 1933


Wie lange wird das so weitergehen? Die Politiker, die vorwiegend aus der Kaste der Rechtsverdreher stammen, sind wohl nicht an einer Lösung des Problems interessiert – warum auch? Wenn es mit der Politik nicht klappt, können sie die Bürger wieder schröpfen, diesmal als Abmahnanwälte. Die anderen Profiteure sind die Rechteinhaber, also die Medien, und mit denen verscherzt man es sich als Politiker nicht, wenn man gute Presse haben will. Außerdem, wen interessiert der Pöbel? Hoffen wir mal, daß die für dieses Jahr für den Berliner Reichstag angekündigte Guy Fawkes Night klappt, das Berliner Regime beendet und es einen erfolgreichen Neustart für unseren Staat gibt.

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Propaganda

The Douchebag Strikes Back (sorta)

In diesem Eintrag will ich mich mit den Antworten von Time auf meinen letzten Blogeintrag auseinandersetzen. Time hat zum einen auf den von mir analysierten Blogeintrag ein Update verfaßt und einen neueren Blogeintrag mit Verweis auf meine Analyse begonnen.

Schauen wir uns mal an was er zu sagen hat.

[…] droht rechtliche Konsequenzen an, eine Eskalation, die m.E. typisch mohammedanistisch ist.

Rechtliche Konsequenzen habe ich nicht angedroht. Es ist auch keine Eskalation, schließlich gibt es keine Auseinandersetzungen zwischen uns beiden. Wenn er den Eintrag aufmerksam gelesen hätte, hätte er erkannt, daß ich hier das Strafgesetzbuch zitiert habe. Es handelt sich möglicherweise um eine Straftat. Da bin ich raus, d.h. der deutsche Staat kümmert sich um das Problem. Neben einer falschen Darstellung, die vermutlich durch mangelndem Sachverstand begründet ist, findet sich am Schluß noch eine versuchte Diskreditierung meiner Person durch das Attribut „mohammedanistisch“. Daß Time gerne mit dem Wort um sich schmeißt und sich dabei in Widersprüche verwickelt, habe ich in meinem Eintrag in der Analyse bezüglich Azads Konfession ja schon gezeigt.

Weiterhin wird mir unsaubere Recherche vorgeworfen, da der Song “Action Muzik” heiße.

Stimmt, aber ich habe noch viel mehr geschrieben.

Immerhin bitte ich aber zu bedenken, dass ich dieses Blog als Hobby bzw. Ehrenamt betreibe und KEINEN professionellen Anspruch geltend machen kann.

Zunächst frage ich mich was das für ein Ehrenamt denn bitteschön sein soll. Es wäre angebracht, den Satz in den Banner des Blogs zu schreiben, damit jeder Leser gleich weiß, daß das Geschriebene von minderer Qualität ist.

Der letzte Teil des Updates lautet:

Im Rahmen unserer Milieustudien ist “Blogicide” vielleicht nicht uninteressant

Hört sich an wie eine Drohung oder Kriegserklärung. Wirkung hat sie bei mir nicht gezeigt.

Gehen wir nun zu dem Blogeintrag über.

Damit sind aber nicht etwa die Hasszeilen von Azad a la “Axt in deinen Schädel, bis dein Schädel auseinanderfällt” gemeint, […] Sami G. von Blogicide nennt sein wortreiches Gestammel “Analyse” und will Azad persönlich auf mich hetzen sowie ein paar Anwälte, da mein Beitrag vermutlich §130 StGb der Volksverhetzung erfülle. Ich gehe davon aus, dass Azad dann außer den Anwälten seine ganze Asselbande mitbringen wird und auch die ganzen Schießeisen, Hackebeilchen und Flammenwerfer, ohne die sich Typen wie er nackt vorkommen. Darauf freue ich mich schon. “Das letzte Wort hat Azad”, faselt Sami G. Na, meinetwegen, denn ich werde der sein, der zuletzt lacht!.

Auch hier der schon fast bemitleidenswerte Versuch mich zu beleidigen, indem man meine Analyse als Gestammel und Gefasel bezeichnet. Und erneut die Erwähnung des Paragraphen. Da scheint jemand mächtig Angst zu haben, sonst würde die Volksverhetzung doch nicht ständig erwähnt werden, schließlich nimmt sie nur einen relativ kleinen Teil meines Eintrages ein. Davon, daß ich Azad persönlich auf den Blogschreiber hetzen wollte, stand nichts in meinem Blog, es ist also entweder eine Lüge oder ein Hirngespinst. An dieser Stelle möchte ich Time für den Hinweis danken, daß Azad vielleicht zusätzlich eine zivilrechtliche Klage machen kann. Daran habe ich nicht gedacht.
Es stimmt, daß ich mich nicht von Azads Text distanziert habe, schließlich soll jeder damit umgehen wie er will. Wenn man solche Texte kritisiert, müßte man auch Killerspiele und Gewaltfilme verurteilen. Interessanterweise steht Time Gewalt doch positiv gegenüber, wie er in einem weiteren Blogeintrag schreibt. Ich frage mich eigentlich was er will oder ob er ein psychisches Problem hat. Ich kann mir so ein übertrieben manichäistisches Weltbild nicht erklären.

Man sieht also, daß außer falschen Anschuldigungen, versuchten Diskreditierungen und Erwähnungen des Volksverhetzungsparagraphen nichts weiter vermittelt wird. Es wird nicht auf die Analyse in meinem Beitrag eingegangen. Sie wird nicht widerlegt, ist also gültig.

Es ist auch seltsam, daß er Gunnar Sønsteby mit erhobenem Zeigefinger abbildet. Eine Pose, die er doch schwul findet, wie er bezüglich des Azadvideos beteuert hat.

Punktestand:
0:2 אני – האידיוט

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Propaganda

So etwas darf es in Deutschland nie wieder geben

Kritik ist wichtig um Verbesserungen durchzusetzen. Wenn sich aber Hetze und Beleidigungen als Kritik ausgeben, kommt man in einen Bereich der nicht mehr tolerierbar ist.

Während ich so herumsurfte, bin ich auf einen Blogeintrag gestoßen, von dem ich dachte, daß so etwas in unserer Zeit nicht mehr möglich sei. Der Eintrag gibt vor ein Video des Rappers Azad zu analysieren. Wenn man nun selber den Eintrag analysiert, offenbaren sich erstaunliche Dinge.

Zunächst beginnt der Eintrag mit der Darstellung von Kellerasseln die dem Leser ein Gefühl des Abscheus geben sollen. Daraufhin bezeichnet der Autor die angeblichen Muslime in dem Video als Asseln. Interessanterweise ist der Vergleich von Anhängern einer Religionsgruppe mit ekligen Tieren nichts neues, sondern aus der Zeit des Nationalsozialismus bekannt, man denke an den Film „Der ewige Jude“ wo Juden mit Ratten verglichen werden. Ein direkter Vergleich ist enthüllend. Wikipedia bietet folgendes Zitat des NS-Propagandafilmes: „Sie sind hinterlistig, feige und grausam und treten meist in großen Scharen auf.“ Der zeitgenössische Blogger schreibt: „Die sehen ziemlich häßlich und ziemlich dumm aus, wie sie da so durcheinanderwimmeln, doch hast-du-nicht-gesehen sind sie alle verschwunden.“

Seltsamerweise befinden sich im Banner des Blogs Davidsterne. Bei einer derartigen naziähnlichen Propaganda kann es sich nur um einen kranken Humor des Bloggers halten das Andenken an die Opfer des Holocausts mit so einer Hetze zu beschmutzen.

Weitere Mittel die Gruppe in dem Video als widerwärtig darstellen zu lassen ist der Stempel der Homosexualität. Überhaupt zu so einer Behauptung zu kommen, sagt einiges über den Autor aus. Zum einen ist es nämlich gerade in muslimischen Kulturen normal wenn sich Männer umarmen, was für den Ethnozentrismus des Autors spricht. Zum anderen ist es selbst für deutsche Verhältnisse extrem jemanden als schwul dazustellen, wenn er einen anderen Mann anfaßt. Das spricht für eine kranke extreme Haltung des Autors, die sich nicht hinter den Taliban oder den Saudis verstecken braucht. Wenn jemand seinen Sohn küßt, ist er dann gleich pädophil?
Es stimmt, daß es in den Lied um Gewalt geht. Um so unverständlicher ist es, daß der Autor Frauen in dem Video vermißt. Haben wir es mit einem seltsamen Fetischisten zu tun der bei Gewalt immer an Frauen denkt?
Einen Blick auf die andere Seite des Teichs zeigt etwas seltsames. Das Video des Liedes „Ruff Ryders‘ Anthem“ von DMX zeigt Scharen von Männern. Was denkt jetzt Time (der Autor des Blogs)? Sind die Schwarzen auch alle schwul? Oder sind alle gar zum Islam konvertiert?

Apropos schwarze Menschen. Der Rapper Solo wird in dem Blog aufgrund seiner Hautfarbe als Nigger bezeichnet.

Desweiteren werden Muslime im Blog als Orks bezeichnet. Zusätzlich zum Ungeziefervergleich ist es ein weiteres Stilmittel um ihnen ihre Menschlichkeit abzusprechen. Was hat das für eine Bedeutung für Konsumenten des genannten Blogs oder ähnlicher Hetzmedien? Die Absprache jeglicher Menschlichkeit von Bevölkerungsgruppen ist eine Art Erklärung der Vogelfreiheit der Gruppe, schließlich sind sie keine Menschen, können nicht leiden und so etwas wie Kants kategorischer Imperativ findet bei ihnen somit keine Anwendung. In ihre Länder einfallen und ihre Religionsfreiheit einzuschränken sind somit kein Problem mehr. Ja, man hat so viel aus der NS-Zeit gelernt.

Sehr interessant ist auch die Kritik an Azad, daß seine Tättowierung nicht islamkonform ist. Ein vermutlich ungewollter Effekt dieser Kritik ist, daß Azad also nicht repräsentativ für Muslime ist. Andererseits ist es seltsam einen Rapper vom theologischen Standpunkt her zu kritisieren. Niemand -außer irgendwelchen Verstrahlten- käme auf die Idee US-Rappern wie 50 Cent zu erzählen, sie würden „ein Fleisch“ mit sogenannten Bitches werden (1. Korinther 6:16).

Soweit zu den Stilmitteln des Eintrags. Neben obengenannten Fehlleistungen kommen weitere inhaltliche Peinlichkeiten. Das Lied heißt nicht „Halt die Fresse“. „Halt die Fresse“ heißt eine sogenannte Serie, welches eine Art Plattform für Rapper ist, Lieder aus ihren Alben beim Youtubechannel aggroTV vorzustellen. Den Fehler mit dem Liednamen hätte man vermeiden können, wenn man die Augen öffnet und liest was in der Videobeschreibung steht. Das Lied heißt „Action Muzik„.

Es ist auch nicht klar, ob Azad überhaupt Moslem ist. Der Wikipediaeintrag gibt keine Informationen diesbezüglich her und auch googlen bringt nicht viel. Es ergibt sich nur der Verdacht er sei Moslem. Mit absoluter Sicherheit läßt sich das nicht sagen. Tatsächlich denken viele er sei Christ, da er durchaus christliches Vokabular und Metaphern benutzt, wie das Lied „Ich bete zu Dir“ klar macht. Schon deswegen ist hier der Versuch die Gruppe in dem Video als extremistisch, im genauen Wortlaut „mohammedanISTISCH“, darzustellen lächerlich. Wenn Azad fundamentalistischer Moslem wäre, gäbe es wohl keinen Zweifel an seiner Religionszugehörigkeit und auch Verstöße gegen die islamischen Gebote wie die Tättowierungen sprechen gegen Azads Fundamentalismus.

Desweiteren stammt der Rapper Jeyz in dem Video aus Sizilien und ist vermutlich kein Moslem. Die Rapper Hanybal und Solo sind wahrscheinlich Araber – genaue Informationen habe ich zugegebenermaßen nicht (und will auch anders als der analysierte Blog keine falschen Behauptungen machen), aber bei Hanybal legt die Schreibweise seines Namens den Schluß nahe. Daß in dem Video also ein iranischer Kurde (Azad), ein Sizilianer und zwei Araber (?) sind, spricht für Toleranz und multikulturelles Miteinander der Rapper und vermittelt quasi ein entgegengesetztes Bild zu Hetzen wie in dem Beispielblog.

Ob der von mir analysierte Blogeintrag den Tatbestand der Volksverhetzung (§130 StGB) erfüllt, wäre sicherlich lohnenswert mal in einer Diskussion mit Juristen zu klären.

Das letzte Wort gehört Azad. Das Video paßt einigermaßen auch thematisch zum Blog 🙂

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